Judokas erfolgreich bei internationalem Turnier

Luftfahrtmasters Die internationalen Luftfahrtmasters in Berlin zählen zu den recht gut besuchten Turnieren für die gestandenen Judokas. Mit über 200 Startermeldungen, darunter auch Doppelstarts, verlief das Luftfahrt Masters geordnet und wie in den Vorjahren auf hohem Niveau. Alle Kämpfe wurden auf vier Tatamis ausgetragen. Jaques Traus (-73 kg) startete als erster von fünf Kämpfern des Judoclub Bad Belzig in der Kategorie Männer & Frauen offene Altersklasse. Insgesamt bestritt er fünf Kämpfe in einer stark besetzten Liste. In drei Auseinandersetzungen überzeugte Jaques Traus eindeutig und musste sich in zwei Kämpfen geschlagen geben. Er belegte den siebenten Platz. Sein Vater Michael Traus (ü50 / -60 kg) hatte keinen Kampfpartner und belegte kampflos den ersten Platz. Als einzige Frau des JCBB wagte es Anja Zwank (ü40 / -70 kg) wieder einmal zu kämpfen.

Luftfahrtmasters Die übungsleiterin der U9 trainiert dreimal in der Woche und wird in 14 Tagen ihre Prüfung für den 1. Kyu ablegen. Anja Zwank hatte zwei Gegnerinnen. Ihr erster Kampf gegen eine Starterin aus Hennigsdorf war relativ ausgeglichen. Erst beim übergang Stand-Boden hatte sich entschieden, wer gewinnt und Anja Zwank musste sich in einer Festhalte geschlagen geben. "Das hätte nicht sein müssen", meinte die Bad Belzigerin und analysierte mit ihrem Sohn, Sportschüler Lucas Zwank die Auseinandersetzung. In ihrem zweiten Kampf stand sie einer Tschechin gegenüber. Immer wieder griff Anja Zwank an, versuchte mit Fußwürfen ihre Gegnerin zu Fall zu bringen. Letztendlich besiegte sie die ihr konditionell unterlegene Tschechin mit einer Festhalte und nahm die Silbermedaille mit nach Hause. Die beiden Männer Marco Ahlgrimm (ü45 /-90 kg) und Dirk Gröber (ü40 / +100 kg) gingen in den Nachmittagsstunden in ihre Kämpfe.

Luftfahrtmasters Marco Ahlgrimm hatte nur internationale Gegner. Seinen ersten Kampf gegen einen Spanier verlor er nur knapp. In seiner zweiten Auseinandersetzung stand er einem Schweden gegenüber, welchen er mit einer starken tiefen Ippon Seoi-Nage (Punkt-Schulterwurf) besiegte. Seinen dritten Kampf gegen einen Schotten verlor er und nahm die Bronzemedaille mit heim. Trainer Dirk Gröber hatte drei Gegner und konnte gleich in seinem ersten Kampf gegen einen Erfurter mit Festhalte überzeugen. Sein zweiter Gegner gab verletzt auf und in seiner dritten Auseinandersetzung stand er wieder Jens Peter Bischof aus Berlin Gegenüber. Der über zwei Meter große Bischof ist mehrfacher deutscher Meister, Weltmeister und Vize Europameister. Aufgrund seiner Größe ist er für viele Judokas ein schwerer Gegner und sehr schwer zu bezwingen. Dirk Gröber sicherte sich die Silbermedaille und war mit den Leistungen seiner Schützlinge mehr als zufrieden. dg